Er sieht mich mit seinen beinahe neongrünen Augen an. Sein Blick hat etwas fragliches, etwas ängstliches aber viel tiefer darin meine ich einen Hauch von Liebe zu finden. Wir kennen uns jetzt schon seit einem Jahr oberflächig, wir sind in der gleichen Klasse der Berufsschule und dennoch haben wir bis vor ein paar Wochen kaum miteinander geredet. Warum eigentlich? Ich weiß es nicht. Aber das spielt jetzt, in diesem Moment, in dem das Leben sich ein bisschen wie Zuckerwatte anfühlt, auch keine Rolle mehr. Sein Gesicht ist mir nahe. Mein Herz klopft so sehr, dass ich das Gefühl habe er könnte es durch mein T-Shrit hindurch sehen. Es schlägt in einer unglaublichen Tachycardie. Wir sagen nichts, ich denke an mein Tshirt. Darauf ist eben dieses Gefühl abgebildet, das ich gerade erlebe. Bis vor dieser Minute, bevor sein Gesicht meinem so nahe gekommen ist, dass ich die Sommersprossen auf seiner Nase zählen kann, fünf an der Zahl, schlug mein Herz in einem gleichmäßigen Rythmus. Circa sechzig mal die Minute. Und dann bemerkte ich es. Ist es nicht seltsam, dass das Herz, obwohl es uns am leben erhält, ein Organ ist dass wir selten bewusst spüren? Es arbeitet mit einer enormen Kraft, füllt sich, kontrahiert, treibt aus und erschlafft und das alles ohne das wir es spüren können. Aber jetzt, da er so nah ist, merke ich es. Es ist eben so wie das Bild auf dem T-Shirt. Mitten in der monotonen Phase springt es auf, das Herz, und lebt. Irgendwie anders. So, dass ich es spüre. Ich muss lächeln. “Warum lachst du?” Er lächelt zurück, weicht keinen Zentimter von mir weg. Ich deute an mir herunter, er folgt meiner Hand mit den Augen. “Mein T-Shrit beschreibt uns beide in genau diesem Moment.” sage ich und meine Stimme zittert ein wenig dabei. Er betrachtet es eine Weile, liebevoll finde ich. Dann lacht er, ein leises Lachen. “Stimmt.” Er küsst mich. Ich schließe die Augen, alles verschwimmt zu einem Gefühl aus Himbereis im Hochsommer. “Immer wenn du dieses T-shirt tragen wirst, werde ich jetzt daran denken müssen.” Ich auch, an unseren ersten Kuss. An den Beginn einer wundervollen Zeit, an Glück und an das unglaubliche Gefühl dass unser Herz in uns auslösen kann, wenn es seinen gewohnten Rythmus verlässt.

Er sieht mich mit seinen beinahe neongrünen Augen an. Sein Blick hat etwas fragliches, etwas ängstliches aber viel tiefer darin meine ich einen Hauch von Liebe zu finden.
Wir kennen uns jetzt schon seit einem Jahr oberflächig, wir sind in der gleichen Klasse der Berufsschule und dennoch haben wir bis vor ein paar Wochen kaum miteinander geredet. Warum eigentlich? Ich weiß es nicht. Aber das spielt jetzt, in diesem Moment, in dem das Leben sich ein bisschen wie Zuckerwatte anfühlt, auch keine Rolle mehr. Sein Gesicht ist mir nahe. Mein Herz klopft so sehr, dass ich das Gefühl habe er könnte es durch mein T-Shrit hindurch sehen. Es schlägt in einer unglaublichen Tachycardie. Wir sagen nichts, ich denke an mein Tshirt. Darauf ist eben dieses Gefühl abgebildet, das ich gerade erlebe. Bis vor dieser Minute, bevor sein Gesicht meinem so nahe gekommen ist, dass ich die Sommersprossen auf seiner Nase zählen kann, fünf an der Zahl, schlug mein Herz in einem gleichmäßigen Rythmus. Circa sechzig mal die Minute. Und dann bemerkte ich es. Ist es nicht seltsam, dass das Herz, obwohl es uns am leben erhält, ein Organ ist dass wir selten bewusst spüren? Es arbeitet mit einer enormen Kraft, füllt sich, kontrahiert, treibt aus und erschlafft und das alles ohne das wir es spüren können. Aber jetzt, da er so nah ist, merke ich es. Es ist eben so wie das Bild auf dem T-Shirt. Mitten in der monotonen Phase springt es auf, das Herz, und lebt. Irgendwie anders. So, dass ich es spüre. Ich muss lächeln.
“Warum lachst du?” Er lächelt zurück, weicht keinen Zentimter von mir weg.
Ich deute an mir herunter, er folgt meiner Hand mit den Augen.
“Mein T-Shrit beschreibt uns beide in genau diesem Moment.” sage ich und meine Stimme zittert ein wenig dabei.
Er betrachtet es eine Weile, liebevoll finde ich. Dann lacht er, ein leises Lachen.
“Stimmt.”
Er küsst mich. Ich schließe die Augen, alles verschwimmt zu einem Gefühl aus Himbereis im Hochsommer.
“Immer wenn du dieses T-shirt tragen wirst, werde ich jetzt daran denken müssen.”
Ich auch, an unseren ersten Kuss. An den Beginn einer wundervollen Zeit, an Glück und an das unglaubliche Gefühl dass unser Herz in uns auslösen kann, wenn es seinen gewohnten Rythmus verlässt.